Über uns

Wer ist
eigentlich NeStra e.V. ?

 

NeStra ist vor rund sieben Jahren entstanden. Damals bestand die ganze Organisation aus genau einer Person:
Edmée Heuschling , genannt „Nele“, gebürtige Luxemburgerin, Pendlerin zwischen Deutschland und Kreta und bis heute Initiatorin, Kämpferin und Seele des Vereines, der seit August 2017 nun auch als gemeinnützig eingetragener Verein im Vereinsregister zu finden ist.

NeStra – Neles strays crete / Neles Straßentiere Kreta hat es sich zum Ziel gesetzt, dem Leid der vergessenen Tiere auf Kreta, etwas entgegenzusetzen. Fürsorge, Pflege und die Chance auf einen Neustart in einem schönen Zuhause, in dem sie bleiben dürfen, solange sie da sind.

Bei unserer Arbeit legen wir großen Wert auf den artgerechten Umgang mit unseren Tieren. So haben wir auf unserem Gelände weder Zwinger noch eingezäunte Gebiete. Die Hunde können sich frei auf dem gesamten Gelände bewegen, welches nach aussen doppelt eingezäunt ist. Zudem gibt zwei große, separate Gehege, in denen wir  Kranke Hunde, Mamas mit ganz kleinen Welpen und Neuankömmlinge in den ersten Tagen von den Anderen trennen können. So können  sie in Ruhe bei uns ankommen.

Darüber hinaus haben wir eine weitere Auffangfläche in einem separaten Bereich. Durch diese Aufteilung benötigen wir keine Zwinger und können alle Tiere -mittelfristig- in die Gruppe integrieren, bis sie schlussendlich umziehen.
Dies ist -aus unserer Sicht- essentiell und entscheidend für die erfolgreiche Integration in eine neue Familie.

 

Unsere Philosophie

Warum betreiben wir so viel Aufwand?
Straßentiere zu retten und zu pflegen, bis sie in ein neues Zuhause ziehen können, ist mit Sicherheit kein Job den man tut, weil er besonders viel Reichtum in Aussicht stellt. Er bringt auch keinen besonderen Ruhm und nicht selten wünschen wir uns, der Tag hätte doppelt so viele Stunden. Und trotzdem finden wir jeden Tag einen Grund, um weiter zu machen. Bevor wir aber lang- und breit erklären, warum wir tun, was wir tun, wollen wir eine kleine Geschichte erzählen.

 

Nur ein Seestern

Roger Smith war Professor für Mathematik. Er war auf Urlaub, hier auf dieser schönen sonnigen Insel. An einem besonders schönen Morgen spazierte er in Gedanken versunken den Sandstrand entlang.

Von weitem beobachtete er einen Jungen, der sich immer wieder langsam bückte, wohl etwas aufhob, ein paar Schritte ins Wasser trat und wieder zurückging. Interessiert ging Roger Smith weiter und beim Näherkommen sah er, wie der Junge sich bückte, einen Seestern aufhob und ihn ganz sanft, fast liebevoll ins Wasser zurücktrug. Smith musste lächeln, aber er fragte freundlich: „Hallo, was machst du denn da?“

Der junge Mann hielt inne und sagte: „Nun, wenn ich einen Seestern finde, trage ich ihn zurück ins Wasser“. Smith fragte weiter: „Aber warum machst du denn das“? „Nun“, entgegnete der Junge, „die Sonne geht auf, die Ebbe setzt ein und es wird ein heißer Tag und wenn ich sie nicht zurück ins Wasser bringe, werden die Seesterne sterben“. ~ „Aber junger Mann, dieser Strand ist viele Kilometer lang und es leben Tausende von Seesternen hier, was macht es schon für einen Unterschied, wenn du ein paar Seesterne ins Wasser bringst“?
Höflich hörte der junge Mann zu, bückte sich dann und trug wieder einen Seestern ins Wasser, der sofort quicklebendig davon schwamm, gerade so, als wollte er danke sagen. „Ooh, es macht einen Unterschied, sogar einen großen – zumindest für diesen einen“! Diese Antwort überraschte und verwirrte Smith und er wusste nichts Rechtes darauf zu antworten. Er ging wieder zurück ins Hotel, aber die Begebenheit beschäftigte Ihn den ganzen Tag…

 

(Autor unbekannt)

Quelle:
https://netzfrauen.org/2015/01/25/nur-ein-seestern-oder-jeder-kann-etwas-tun/

 

Nicht anders als in der Geschichte ist es mit unseren Tieren. Wir können nicht jedes Tier retten, nicht jedes Tier aufnehmen und nicht jedes Tier in ein neues Zuhause vermitteln. Aber für die, die wir aufnehmen können, können wir alles tun, damit sie ein besseres Leben führen dürfen, als zuvor. Und genau in diesem Aspekt liegt unsere Motivation.

NeStra ist keine riesige Tierschutzorganisation. Einen Großteil der Arbeit übernimmt Gründerin und Leiterin, Edmée Heuschling selbst. Doch gibt es auch Aufgaben,
die von Kreta aus nicht zu erledigen sind und für eine Person alleine nicht zu leisten wären. Deshalb gibt es einige hilfsbereite Menschen, die den Verein in Vermittlungs- und Organisationsfragen unterstützen. So zum Beispiel unsere Pflegestellen sowie unsere Helfer für die Vorkontrollen in Deutschland. Ohne sie wäre die  Arbeit kaum zu schaffen.

Wer alles zu NeStra gehört, erfahren Sie unter: Team

 

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